Landrat Dr. Klaus-Günter Dietel

* 09.09.1940 (Bayreuth)

Seit 1978 ist Dr. Klaus-Günter Dietel Landrat des Landkreises Bayreuth. Hier ein Kurzportrait:

Landrat Dr. Klaus-Günter Dietel
Familienstand verheiratet, 2 Kinder
Ausbildung promovierter Volljurist, vormals Ministerialrat im Bayerischen Landwirtschaftsministerium

Was er mag: faire und sachliche Diskussion, rasche Entschlüsse, durch Argumente und Taten überzeugen. Aber auch das nachdenkliche Gespräch und das wertorientierte Suchen nach neuen Lösungen.
Was er nicht mag: Kleinkrämerei, nach dem Mund reden, Intoleranz, Bedenkenträger und Miesmacher, aufgeblasene Wichtigtuer und wandelnde Amtsträger.
Stärken: breite Kompetenz, sicheres Vorausdenken, Vorgänge logisch entwickeln, unverdrossen kämpfen, Entscheidungsstark.
Untugend: ist ungeduldig, ihm geht alles zu langsam, räumt ungern auf, verlangt von sich und anderen sehr viel.
Liebste Lektüren: Hermann Hesse, Thomas Mann, politische und historische Biographien, Musikliteratur v. a. Peter Wapnewski über Richard Wagner und seine Werke, aber auch Jean Pauls Traumwelten.
Liebste Musik: eindeutig Richard Wagner, insgesamt klassische Musik, Oratorien, Passionsmusik und Vivaldis "Vier Jahreszeiten" zum Aufladen der Seele.Fränkische Volksmusik ohne Verstärker.
Leibspeise: Karpfen mit Klößen, Krenfleisch, Brotzeit mit Geräuchertem und Holzofenbrot. Zum Weihnachtsfest gehört der Gansbraten.
Lieblingsgetränk: Weizenbier, Frankenwein, einheimischer Obstler, Rauchbier vom Fass.
Sportliche Aktivitäten: Tennis, Skifahren, Schwimmen, Golf, Radeln, wenn die Zeit reicht.
Was er sonst noch nutzt, um fit zu bleiben:Sauna und Wellness-Angebote der Therme Obernsees.
Bevorzugte Urlaubsgegend: bayerische Berge, Nord- und Ostseeinseln, Kärnten, Bodensee.
Bevorzugte Wanderungen:Regionum denOchsenkopf und die Königsheide, Wanderungen nach Hollenberg und durchs Aufseßtal, meditieren auf der Neubürg, Obstbaumblüte in der Fränkischen Schweiz.
Politischer Wunsch: Deutsche und europäische Einheit als Chance nutzen unddennoch regionale Besonderheiten stärken. Offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit über die Parteigrenzen. Heimat stets als Mittelpunkt des Lebens erhalten.
Was er sich sonst noch wünscht: Mehr Nachdenklichkeit und weniger Forderungshaltung in unserer Gesellschaft. Mehr Anerkennung für die Menschen, die mehr als ihre Pflicht für andere ehrenamtlich erfüllen.

Quelle: www.landkreis-bayreuth.de

Seit dem Jahr 1978 ist er Landrat, jetzt in der fünften und letzten Wahlperiode. Am heutigen Freitag (09.09.2005) wird er 65 Jahre. Dr. Klaus-Günter Dietel ist seit 27 Jahren unangefochtener Chef des Landkreises. Das wurde deutlich sichtbar bei den Urnengängen 1984, 1990, 1996 und 2002, als er stets mit über 70 Prozent der Stimmen seine Wahl. gewann. Auch vom politischen Gegner wird unumwunden Dietels großes Fachwissen, sein Ideenreichtum, die Überzeugungskraft und das Durchsetzungsvermögen anerkannt.
Im Lauf der langen Amtszeit hat Dietel Meilensteine in verschiedenen Bereichen gelegt, wohl auch immer im Hinterkopf, auf Augenhöhe mit der Stadt Bayreuth die Zukunft zu meistern. Bedeutendes wurde im Fremdenverkehrssektor geschaffen: Der Fichtelsee wurde gerettet und deutlich erweitert und im Westen die Therme Obernsees gebaut, in Tüchersfeld entstand ein bedeutendes Museum. Sein Einsatz für die Einrichtung eines gartengeschichtlichen Museums im Eckersdorfer Schloss Fantaisie und die Gründung des Freilichtmuseums Grassemann in Warmensteinach sind weitere Zeugen für den landkreisweiten Blick: Dietel hat immer versucht, bei der Entwicklung aller Teile des Landkreises Anschub zu leisten.
Dazu zählt auch sein geradezu unerschütterlicher Einsatz für die Wiederbelebung der Fichtelgebirgsbahn von Bayreuth über Weidenberg nach Warmensteinach. Bayernweit Beachtung fand die Einrichtung des Freizeitbusses im Landkreis, um landesweit Vorbildfunktion hatte das 1983 aufgelegte Naturschutzprograrmn. Für die seit 1989 laufenden Bürgerbusse erhielt der Landkreis Bayreuth den bayerisehen ÖPNV-Preis.
Zusammen mit der Stadt Bayreuth war Dietel der Motor beim Bau des Klinikums. Und in Zeiten finanzieller Engpässe setzte er vor gut zehn Jahren den Neubau des Landratsamtes durch.
Zukunftsorientiert setzte Dietel einen Schwerpunkt auch für die Jugend: Die kreiseigenen Schulen wurden ausgebaut und neue entstanden, so eine Technikerschule in Bayreuth und in Pegnitz die Hotelfachschule.
ws

Quelle: NBK vom 09.09.2005