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| * 24.03.1866 (Bayreuth) † 11.1925 (Bayreuth) |
![]() Meta Döring |
![]() Hund Molli, ein gelehriger, schlauer Hund, aber auch ein Spitzbube |
Als der Hofkonditoreibesitzer und Stadtrat August
Döring im November 1925 starb, heilt seine Exzellenz
Regierungspräsident Otto von Strössenreuther
höchstpersönlich am Grabe eine Rede. Schon 1923 hatte der
Landesgewerberat, Vorstand der Handwerkskammer seit 1918,
Ehrenobermeister, Mitglied des Eisenbahnrates und der Freimaurerloge
Elsusis zur Verschwiegenheit in dankbarer Würdigung seiner
Verdienste die Bürgermedaille erhalten.
August Döring wurde am 24. März 1866 in
Bayreuth geboren, was ihm schließlich der Zeitungsnachruf mit
folgendem Satz bescheinigte: "Wiederum hat der Allbezwinger Tod eine
unersetzliche Lücke in die Reihen der echten Bayreuther
Bürger gerissen."
Im Jahre 1891 gründete er das heute von Enkel
Otto Döring geführte "Café Döring" am
Bahnhofsplatz. Seine Enkelin Christine Meyer erinnert sich nicht nur
seiner, sondern auch seines Hundes, dem er ein weniger gestrenger Herr
war, als seinen Lehrbuben in der Backstube ein dennoch gerechter
Meister.
Seine Frau Meta entstammte einer Hugenottenfamilie.
Auch sie war als Geschäftsfrau vielen Bayreuthern damals eine
wohlbekannte Persönlichkeit. Das Ehepaar hatte sechs Kinder.
Quelle: 6 (Silvester 1980, Frau Christine Mayer-Eiglstorfer)

Café Döring am Bahnhofsplatz. Vorne Frau Christine Mayer-
Eiglstorfer im Alter von 2 Jahren mit einer Verkäuferin
