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† 19.11.1893 (Bayreuth) |
1856 nimmt mit der Weberei und Zwirnerei des Baumwollhändlers Friedrich
Christian Bayerlein neben der Mechanischen Baumwollspinnerei noch ein weiteres
Textilunternehmen den Betrieb auf. Friedrich Christian Bayerlein war der
Sohn von Johann Gotthelf Bayerlein.
Friedrich Christian Bayerlein hatte 1832 die väterlichen
Geschäfte
übernommen, gab aber das Schnittwarengeschäft auf und
konzentrierte
sich auf die maschinelle Textilverarbeitung. Im Frühjahr 1853
reichte
er ein Konzessionsgesuch zur Errichtung einer Mechanischen
Baumwollspinnerei
ein und erhielt auch die Genehmigung. Nun hatte Bayerlein es sich
anders
überlegt und nahm 1855 in Neudrossenfeld eine Baumwollzwirnerei
und
-weberei in Betrieb. Nachdem Bayreuth Eisenbahnanschluss hatte, baute
er 1854/55 (?) in der Stadt eine Weberei 'Am Graben'. Am 20. April 1867 verkaufte er jedoch das Schloss
in Neudrossenfeld wieder und verlagerte seinen Betrieb nach Bayreuth.
Mit
dem aus dem Verkauf des Schlosses erzielten Erlös konnte er im
Stadtgebiet
Grundstücke für eine neue Fabrikationsstätte erwerben
und
1875 schließlich in ein neues Gebäude "am Graben"
einziehen.
(Dieses
Backsteingebäude diente später der Bürstenfabrik Anger
& Vogel und wurde für den Ausbau des Hohenzollernrings
abgebrochen).
Der Ausbau zur großen Baumwollspinnerei gelang schließlich
seinem Sohn Eduard, der sich zusammen
mit seinem Brüdern Julius und Christian bereits seit vielen Jahren
im Betrieb des Vaters engagiert hatte.
U.a. ist den Unternehmern Friedrich Christian Bayerlein und Carl
Kolb die Regulierung von Main und Mistelbach, die Kanalisierung des
Tappert und die Zuschüttung des Dammweihers zu verdanken.
Er hatte drei Söhne: Julius,
Eduard und Christian, die alle in Bayreuth blieben. Julius ist bekannt,
da er später Reichstagsabgeordneter für Bayreuth war.
