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† 29.04.1996 |
Sohn von Adolf Bayerlein. Er trat 1931 in die Firma ein. Seine Söhne sind Klaus und Dieter Bayerlein.
Fritz Bayerlein studierte an der
Technischen Hochschule in München, an den Universitäten Innsbruck,
Lausanne und Köln und absolvierte das Technikum für Textilindustrie
in Reutlingen. Nach seinem Studium trat er 1931 in das 1809 gegründete
väterliche Unternehmen, die Spinnerei, Zwirnerei, Bleicherei und Färberei F.C. Bayerlein in
Bayreuth, ein. Das Unternehmen befindet sich zu diesem Zeitpunkt in der fünften
Generation im Familienbesitz. Dr. Fritz Bayerlein war Mitglied der Kommission
für Feststellung der Wertdifferenzen für Baumwolle an der Bremer
Baumwollbörse. Aus seiner Feder stammt "Die wirtschaftliche Lage des
ehemaligen Fürstentums Bayreuth von 1806 - 1810 unter besonderer Berücksichtigung
seiner Textilindustrie" (mit einem Anhang über die Geschichte der Firma Bayerlein).
In Bayreuth bekleidet er mehrere Ehrenämter,
u. a. in der Richard Wagner Stipendien-Stiftung Bayreuth. Bereits vor
dem Krieg baute er eine Färberei dazu. Nach seiner Kriegs- und
Gefangenschaftszeit baute er ab 1946 die Spinnerei wieder auf und
spezialisierte sie auf synthetische Fasern (statt der Baumwolle).