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Fotograf
Am 5. November 1864 stellte Rudolph Schade das Gesuch zur Aufenthalts- und gewerblichen Fotografier-Erlaubnis in Bayreuth. Er kam mit Frau und Sohn aus Meiningen, wo et bereits ein Atelier betrieben hatte. Der Bayreuther Stadtmagistrat solle ihm "auf die Dauer von 10 Jahren die polizeiliche Genehmigung hierfür erteilen“: ,,Es berechtigt den Wunsch zu dieser längeren Aufenthaltsbewilligung der Umstand, dass ich im Bäcker Schlenk‘schen Hinterhause am Bahnhof ein elegantes Atelier für meine Kunstprodukte erbauen will, welches mich auf beiläufig 800 Thaler zu stehen kommen würde.“ Am 10. November 1864 wurde dem Fotografen diese Erlaubnis erteilt. Über die weitere Entwicklung des Ateliers von Rudolph Schade ist nichts bekannt.