Professor Rudolph Wagner

* 30.07.1805 (Bayreuth)
† 13.05.1864 (Göttingen)
Göttinger Professor für vergleichende Physiologie und Zoologie, Freund von Karl Friedrich Gauß, Bruder von Moritz Wagner

Grad: M.D., Universität von Würzburg, 1826

Karriere: 1822 medizinische Studien an der Universität Erlangen;
1824 an der Universität von Würzburg;
1826 M.D. von der Universität Würzburg;
1836-1837 weitere Studien in Paris unter G. Cuvier; Prosektor der Anatomie bei Erlangen;
1929 Privatdozent;
1831 Professor der vergleichbaren Anatomie und der Zoologie;
1832 Professor der vergleichbaren Anatomie und der Zoologie bei Erlangen;
1840 Professor der Physiologie, der vergleichbaren Anatomie und der allgemeinen Naturgeschichte in Göttingen als Nachfolger von J. F. Blumenbach;
Verwalter Blumenbachs Kraniologischer Ansammlung und Dozent für Anthropologie;
Gründer des physiologischen Instituts Göttingen.


ausgewählte Arbeiten:
  • Wagner, Rudolph. 1854. über Wissen und Glauben mit besonderer Beziehung zur Zukunft der Seelen. Göttingen
  • Wagner, Rudolph. 1834-1835. Lehrbuch der vergleichenden Anatomie. Leipzig
  • Wagner, Rudolph. 1854. Neurologische Untersuchungen. Göttingen
  • Wagner, Rudolph. 1832-1833. Zur vergleichenden Physiologie des Blutes. Untersuchungen über Blutkörperchen, Blutbildung und Blutbahn, nebst Bemerkungen über Blutbewegung, Ernährung und Absonderung. Leipzig
  • Wagner, Rudolph, ed. 1842-1853. Handwörterbuch der Physiologie mit Rücksicht auf physiologische Pathologie. Braunschweig


Quelle: vlp.mpiwg-berlin.mpg.de